Review: Asus G750JW Gamingnotebook

Hier sollte eigentlich ein Bild des G750JW sein!

Mein G750JW

Überblick der Hardwarespecs:

  • CPU: Intel Core i7-4700HQ (4x 2,4ghz, Turbo bis 3,2ghz)
  • GPU: nVidia GTX 765M (2gb GDDR5 VRAM, Codename GK106M, 3DTV Play Support)
  • RAM: 8gb DDR3-1600
  • Mainboard: Intel HM87
  • HDD: Travelstar 5K1000, 1000gb @ 5400upm
  • SSD: Mushkin Chronos 120gb (550 / 515 mb/s) (Von mir nachgerüstet)
  • ODD: Blu-ray Combolaufwerk (6x Blu-ray Lesen / DVD & CD Lesen/Brennen)
  • LAN: Qualcomm Atheros AR8171/8175 PCI-E Gbit Ethernet Adapter
  • WLAN: Broadcom 702.11ac Adapter
  • Bluetooth: In WLAN Adapter integriert, unterstützt BT 4.0
  • Sound 1: Realtek ALC282 @ Intel Lynx Point PCH
  • Sound 2: nVidia HDMI / DP Integrated
  • Lautsprecher: Integriertes 2.1 Soundmaster Audio System
  • Bildschirm: Chi Mei N173HGE, 17,1 Zoll, 1920x1080px Non-Glare
  • Akku: 8 Zellen Hochleistungsakku, 89 mWh, 5900 mAh
  • Webcam: 0.9 Megapixel, Unterstützt 720p (flüssig) + Integriertes Mic
  • OS: Windows 8 64bit
  • Tastatur: Chiclet, beleuchtet (durchscheinende Buchstaben + Randschimmer)
  • Touchpad: 11,7 x 6,6cm Multi-Gesture Pad
  • Anschlüsse: 4x USB 3.0, Multi-Cardreader, Line-out, Mic, Mini-DisplayPort, HDMI, RJ-45, VGA, Netzstecker

Ich werde in dieser Review nicht viel über technische Spezifikationen schreiben, sondern von meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Laptop. Ich schreibe lediglich genauere Specs (als jene die oben stehen) dazu wenn ich es für wichtig halte. Wer eine mehr Spezifikationsbasierte Review sucht, ist mit dieser Review von Notebookcheck.com gut versorgt.

Folgend berichte ich nur über Elemente zu denen ich auch etwas zu sagen habe, Technobabbel findet ihr anderswo. 😉 Jene Elemente über die ich nichts schreibe funktionieren ganz einfach so wie sie sollen, sodass es nichts zu berichten gibt.

Kernelemente (CPU, GPU, RAM):

Der Laptop ist mit den neuesten Hardwaregenerationen ausgestattet (Stand: August 2013). Als Prozessor wird ein neuer „Haswell“-Prozessor eingesetzt der mit bis zu 3,2ghz auf allen 4 Kernen arbeitet. Dieser ist stärker als der immernoch beliebte i5-2500K, bringt also ausreichend Leistung für alles was man ihm vorwirft.

Als Grafikkarte wird eine GTX 765M eingesetzt. Ich persönlich bevorzuge nVidia Grafikkarten sehr, da ich mit AMD Karten endlos viele schlechte Erfahrungen gemacht habe, vorallem wenn es um OpenGL ging.

20130718_120002

Besagter OpenGL Anzeigefehler. Screenshots klappten leider nicht.

Unglücklicherweise macht ausgerechnet hier auch die GTX Probleme. Bei Spielen die mit OpenGL laufen (Spring RTS, OpenArena) gibt es ein hässliches Flackern und in dem Zusammenhang miese FPS (Lösung: Über die nVidia Systemsettings Anti-Alaising erzwingen – FPS trotzdem nicht so gut wie möglich). Dies könnte an Windows 8, den veralteten Treibern oder einer Mischung aus beidem liegen. Denn es ist nicht möglich neueste Treiber von nVidia zu installieren, da diese die Grafikkarte nicht erkennen. Man muss auf Anpassungen seitens Asus warten. Deren aktuellster Treiber ist 311 (Aktuell: 326). Abhilfe dafür fand ich noch keine.

 

Der Arbeitsspeicher ist ein handelsüblicher 8gb DDR3 Speicher mit 1600mhz. Da gibts nicht viel zu zu sagen – er läuft, und das tut er gut. Die 8gb sind verteilt auf 2 Riegel, weitere 2 Riegel lassen sich einfach über eine hintere Klappe nachrüsten. So kommt man auch an den zweiten, oft noch freien Festplattenslot. („Oft“, da es von diesem Laptop unterschiedliche Versionen gibt)

[warning]Der Laptop entfaltet nur bei Netzbetrieb seine Leistung. Auf Akkubetrieb werden CPU und GPU stark heruntergetaktet (CPU: 800mhz, GPU: ~200mhz) – auch wenn man eigentlich Höchstleistung eingestellt hat. Notebookcheck.com vermutet dahinter einen Softwarebug.[/warning]

 

Wireless Local Area Network (WLAN):

Der WLAN Adapter war für mich eine extrem große Nervensäge. Zunächst funktionierte nichts – ich konnte mich weder zu meinem Router, noch zu meinem Galaxy S3 Mini als Hotspot verbinden. Mit den verschiedenen Treiberversionen herumzumurksen machte es bloß schlimmer.

Wieso fand ich bald heraus: Der WLAN Adapter soll zwar sogar ac unterstützen (was, nebenbei bemerkt, noch nichteinmal ein anerkannter Standard ist), tut er aber nicht. Eigentlich ist er sogar zu blöd für den n-Standard, weswegen auch das 5ghz Band mal eben unter den Tisch fällt. Er kann sich mit den momentan neuesten Treibern tatsächlich nur mit einem Netzwerk verbinden, welches b+g nutzt, und kein n. Die Unterstützungen in den Adaptersettings abzustellen brachte nur temporären Erfolg, nach einiger Zeit verweigerte er wieder Verbindungen zu Netzwerken die WLAN-n unterstützen.

 

Besagter WLAN-Stick von TP-Link

Unnötig zu erwähnen das Asus dafür nichts kann, da Broadcom es ganz offensichtlich vergeigt hat. Es bleibt zu hoffen das Broadcom das noch fixt, da ich nicht die einzige mit dem Problem bin (im Asus ROG Forum meldete sich bereits jemand anderes).

Ich habe mir zur Lösung dann den TP-Link TL-WDN3200 N600 Dualband WLAN-Adapter bestellt. Kann ich jedem wärmstens Empfehlen, funktioniert auch unter Windows 8 einwandfrei (Dank TP-Links Betatreiber) und besitzt (für einen Stick ohne externe Antenne) eine hohe Sendeleistung.

 

 

Soundkarte / Integriertes 2.1 Soundsystem:

Ich liebe es. <3

Als Soundkarte wird eine einfache Realtek Soundkarte genutzt, die mit Waves MAXXAudio Softwareseitig ein sehr ansprechendes Klangbild liefert. Um nicht zu sagen: Das sind die besten Klänge aus Laptopboxen die ich jemals gehört habe!

Die beiden Stereolautsprecher befinden sich unterhalb bzw. hinter dem Bildschirm (welcher von sich aus ein Stück nach vorne versetzt ist). Das tut dem Klang jedoch keinen Abbruch, vermutlich im Gegenteil: Dadurch das sie durch das Gehäusedesign mehr Platz bekommen sind sie potenziell volumiger als in anderne Laptop verbaute Lautsprecher.

Unterstützt werden sie durch einen 3cm großen Subwoofer welcher sich unten Rechts auf der Unterseite des Laptops befindet. Dieses kleine Ding lässt den ganzen Tisch vibrieren wenn man Musik hört, oder aber den Laptop wenn Ingame neben einem eine Bombe einschlägt. Am Anfang brauchte es etwas Zeit sich an den Sound zu gewöhnen und den Equalizer sowie MAXXAudio für die eigenen Bedürfnisse einzurichten, aber am Ende kommt ein super Klanbild bei heraus.

Bei Kopfhörern hört es dann leider auf, denn da ist der Realtek Chip beinahe alleine. Man merkt, das die MAXXAudio Software mehr dafür gedacht ist Laptopboxen den letzten Kick zu geben und nicht für Headsets. Auch wenn der Laptop mit einem „Exklusivem Kopfhörerverstärker“ wirbt, viel davon merken tut man nicht. Man hört zwar mit guten Kopfhörern (in meinem Fall Sennheiser PC 360 G4ME) einige Dinge die sonst wohl verschwinden würden, aber im allgemeinen klingt es einfach dumpf. Nichts für mich audiophile Person also, wobei das ja im Vorfeld bereits klar war.

Für besseren Klang mit Kopfhörern oder Anlagen am Laptop empfehle ich USB Soundkarten von Asus oder Creative.

 

Fazit:

tumblr_lz0jr4UDax1qa5dbgDer Laptop hat noch deutliche Kinderkrankheiten, was wohl in beinahe jeder Hinsicht den schlechten Treibern zuzulasten ist. Ändern kann man daran leider nichts, da der Laptop kein Windows 7 oder älter unterstützt. Eine Linux-Distro habe ich noch nicht versucht, möglich sie zu installieren ist es aber (Man kann Secureboot deaktivieren).

Dennoch bin ich zufrieden mit dem Laptop. Die Hardwarebauteile sind gut abgestimmt, es ist eine Grafikkarte eingebaut die zur Leistung der anderen Komponenten passt (was in Laptops meistens leider nicht der Fall ist). Das Kühlsystem ist überragend, der Laptop ist angenehm leise. Äußerlich macht er was her durch sein schnittiges Design was man so nirgendswo sonst findet, seiner beleuchteten Tastatur und dem leuchtenden ROG-Symbol auf der Bildschirmrückseite sowie den Lüfterausgängen die irgendwie an einen Kampfjet erinnern. Das Asus einem beim Kauf und Registration 32gb Onlinespeicher und eine 2-Jahres Garantie gewährt ist nett, ebenso das eine R.O.G. Gaming Maus gleich mitgeliefert wird (nicht zu vergleichen mit teuren Gamingmäusen, aber für den durchschnittlichen Gamer völlig ausreichend).

Eine SSD einzubauen war meinem Gefühl nach beinahe nichteinmal notwendig – Windows 8 lief auch mit der HDD erstaunlich schnell.

Akkulaufzeit von 5 Stunden ist ebenfalls beträchtlich.

Ich habe das Notebook für 1361€ bei ITMedia24 bestellt (kurz bevor sie ihn auf 1399€ erhöht haben, muhaha ;D). Für den Preis ist der Laptop einfach klasse und jedem wärmstens zu empfehlen. 🙂

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Posted under: Heimcomputer, Technik

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2 comments

  • coole_socke on 8. Oktober 2015 at 17:58 said:

    Der Laptop unterstützt kein Windows 7? Das ist aber merkwürdig. Kennen Sie einen Grund dafür?

    Liebe Grüße!

    • Sereiya on 8. Oktober 2015 at 20:38 said:

      Ich habe das Gerät inzwischen bereits wieder verkauft. Das kein Win7 drauf lief lag daran das ASUS keine Treiber lieferte, es gab lediglich welche für das vorinstallierte Windows 8 / 8.1 sowie heute für 10. Es war vom Hersteller schlichtweg nicht vorgesehen das man ein anderes System benutzt als das was mitgeliefert wurde.

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