Review: Creative SoundBlaster X-Fi HD

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Creative SoundBlaster X-Fi HD, angeschlossen über USB 3.0 mit angeschlossenen Kopfhörern. Sie staubt bereits fleißig ein.

Ich habe mir kürzlich diese neue Soundkarte zugelegt, um auch an meinem Laptop Musik in höchster Qualität genießen zu können. Ich wurde nicht enttäuscht.

Der eingebaute Audioprozessor „X-Fi“ ist hinlänglich bekannt, ebenso seine Leistung. Ebenso ist ein THX ein gängiger Name in Bezug auf höhere Audioqualität. Darum fasse ich mich kurz: Die Audioleistung ist erste Sahne. Mein Sennheiser PC 360 G4ME oder das AKG K701 fühlen sich richtig wohl mit diesem Input, mein Audiophiles Ich ist damit einfach glücklich. Von den im Internet vielfach genannten Treiberproblemen spüre ich nichts, bei mir läuft es unter Windows 8.1 Out-of-the-box.

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Anschlüsse von links: GND, 2x Phono, 2x Chinch Out, 2x Optical, Mini-USB. (Die 1/4 Zoll Klinken befinden sich an der Front neben dem Lautstärkeregler)

Eine Übersicht über die Fakten:

  • Audioprozessor: X-Fi
  • Rauschabstand: 114db
  • Impendanz: 330 Ohm
  • Max. Kanalausgabe: Stereo
  • Beherrscht THX TruStudio Pro

Interfaces:

  • 2x 1/4 Zoll Klinke (1x Line-out, 1x Mic)
  • 2x Chinch als Audioausgang (L/R)
  • 2x RCA-Buchse (Chinch) Phono-Input
  • 1x GND für bspw. Plattenspieler
  • 2x Optische Audiobuchsen (In / Out)

 

[important]“Impendanz“ beschreibt den elektromechanischen Widerstand, welcher der Kopfhörer hat. Bei durchschnittlichen Kopfhörern liegt dieser zwischen 18-80 Ohm, bei Hi-Fi Kopfhörern ist dieser aber häufig höher. Diese Soundkarte kann durch den integrierten Verstärker bis zu 330 Ohm leisten. Man sollte also keine Kopfhörer anschließen die diesen Wert überschreiten, da diese dann in aller Regel zu leise sind.[/important]

Nach der Installation der aktuellen Treiber und Firmware von der Creativeseite (welche für den reinen Betrieb nicht zwangsweise nötig sind) wollte ich die Karte ersteinmal auf meinen individuellen Geschmack einstellen. Also, Treiber auf…Treiber auf…wo ist das dämliche Treiberinterface?

Dieses startet sich dankenswerterweise nicht bei jedem Bootvorgang mit. Allerdings brauchte es eine Weile bis ich das Interface unter Programme (x86) –> Creative –> USB Sound Blaster HD –> Console Launcher –> Entertainment Console gefunden hatte, da Windows 8.1 nach wie vor keinen wirklich einheitlichen Ort wie das schöne alte Startmenü hat, wo man alles installierte finden konnte. Nach dem Start kam die Ernüchterung über die etwas mageren Einstellungen (Meine Asus Xonar DX hat da mehr). Das THX TruStudio bietet insgesamt 5

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Hübsche Verpackung.

Einstellungen, wirklich interessant sind da aber nur „Speaker“ (Einstellung des Lautsprechervolumens) und „Crystalizer“ (welcher die Höhen und Tiefen anhebt). Der virtualisierte Surroundklang ist eine einzige Qual, da hätte ich von Creative wirklich mehr erwartet.

Ansonsten sind da noch die üblichen EAX Effekte (Emulierung von bestimmten Umgebungen – die übliche Spielerei), der abzeptable Equalizer und die üblichen Grundeinstellungen. Das wars. Was ich vergeblich gesucht habe ist der heutzutage eigentlich übliche BassBoost (bei Asus auch „FlexBass“ genannt). Schade.

Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden, da die Soundkarte dank vieler Anschlüsse viele Einsatzmöglichkeiten bietet und ihre Sache auch ohne alzu viel Gefummel (abgesehen vom EQ) sehr gut macht. Lediglich Adapter von 1/4 Zoll Klinke auf 3,5 Klinke (die übliche Größe) – die hätte Creative nun wirklich noch dazulegen können.

Gekostet hat mich das ganze 81,99€ bei Amazon.*

 

*Nun, eigentlich hat es mich garnichts gekostet weil meine liebe Partnerin Errorchan402 mir die Karte geschenkt hat. Ganz großes Danke dafür nocheinmal, Liebling. <3

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Posted under: Heimcomputer, Musik, Technik

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